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Gemeinsames Geschenk der bayerischen Heimat
für Papst Benedikt XVI. zu dessen 80. Geburtstag
Die Landkreise Altötting, Mühldorf und Traunstein, die Städte Altötting, Burghausen, Eggenfelden, Tittmoning, Traunstein sowie die Gemeinden Surberg und Marktl haben beschlossen, dem Heiligen Vater gemeinsam ein Geschenk zu bereiten, das vor allem gelebte Nächstenliebe widerspiegelt. Vor dem Hintergrund der Enzyklika „Deus caritas est“ haben sich die Vertreter der Kommunen die Frage gestellt, was dem Papst eine besondere Freude anlässlich seines Geburtstages am 16. April bereiten würde. Der Heilige Vater selbst äußerte dabei den Wunsch, dass die Katholische Kirche im Heiligen Land unterstützt werden soll.
In einem Gespräch mit Vertretern der Initiative berichtete der Domkapellmeister von den zahlreichen Geschenkideen für Papst Benedikt XVI. zu dessen 80. Geburtstag und war sehr erfreut über die Initiative aus der Geburtsregion des Heiligen Vaters wegen eines gemeinsamen Geschenks an Papst Benedikt XVI. Georg Ratzinger glaubt auch, dass vor allem die Menge der Sachgeschenke irgendwann nicht mehr überschaubar sein wird: "Diese vielen schönen Geschenke werden wohl alle irgendwo im Vatikan untergebracht werden, wo sie mein Bruder wahrscheinlich gar nicht alle einzeln anschauen kann." Er glaubt, dass ein Geschenk mit hohem ideellem Wert, das auch noch Hilfsbedürftigen zugute kommt, sicher eine sehr gute Idee ist und Papst Benedikt XVI. große Freude bereiten wird. Dies erkennt Georg Ratzinger auch an dem von seinem Bruder geäußerten Wunsch, dass der Kirche im Heiligen Land geholfen werden soll: "Das ist eine sehr wichtige Sache, vor allem für die Arbeit der Kirche vor Ort. Das liegt meinem Bruder sehr am Herzen."
Vor allem der Gedanke der gelebten Nächstenliebe vor Ort nannte der Domkapellmeister "wirklich eine große Idee, die meinem Bruder sicher gefallen wird!" Gerade vor dem Hintergrund der Enzyklika "Deus caritas es – Gott ist Liebe" erkenne man in diesem Ansatz die Tiefe und den hohen Anspruch des Vorhabens.
Wichtig ist den Initiatoren in diesem Zusammenhang die Nachhaltigkeit des Geschenks. Die Aktionen sollen nicht einmalig sein, sondern eine grundsätzliche Einstellung wiederspiegeln, die der Person des Heiligen Vaters echte Wertschätzung entgegenbringt. Deshalb besteht die Möglichkeit, auch weiterhin zum Geschenk beizutragen. Bürger und Bürgerinnen sind aufgerufen Ihre Beiträge, egal in welcher Form, mit den Vertretern der Kommunen vor Ort abzustimmen.
Die Aktivitäten rund um dieses Geschenk werden derzeit in einer Buchkassette zusammengefasst und sollen dem Heiligen Vater im Laufe des Jahres überreicht werden.